Professionelle Zahnaufhellung: Das Tüpfelchen auf dem „i“ bei ästhetischen Behandlungskonzepten

– Ein Anwenderbericht von Tanja Falck (DH) –

Wer hätte nicht gerne ein perfektes, strahlendes Lächeln, das die individuelle Persönlichkeit und Ausstrahlung optimal unterstreicht? Die ästhetische Zahnheilkunde hat über die letzten Jahre hinweg einen immer größeren Stellenwert eingenommen. Doch dafür ist nicht nur der Wunsch nach einem attraktiven Erscheinungsbild verantwortlich. Vielmehr sind gesunde, weiße Zähne von immenser Bedeutung für das Selbstbewusstsein und die gesellschaftliche Akzeptanz jedes Einzelnen.

Innovative Lösungen für die Zahnaufhellung und ästhetische Gesamtkonzepte haben sich erfolgreich etabliert, um das gewünschte makellose Lächeln zu erzielen. Dabei sind die Indikationen und Anforderungen so unterschiedlich wie das Spektrum der aktuellen Behandlungsmöglichkeiten selbst. Sowohl die Anwendungsdauer als auch der zeitliche und monetäre Aufwand können erheblich variieren – insbesondere wenn man sie in Relation zu den erwarteten Ergebnissen setzt. Daher sollten die Anforderungen und Ziele der Patienten vor Beginn einer Behandlung detailliert bestimmt werden.

Vor Kurzem wurde eine 31-jährige Patientin in unserer Praxis vorstellig. Sie äußerte den dringenden Wunsch nach einer allgemeinen ästhetischen Verbesserung ihrer oralen Situation und natürlich ihrer Zahnfarbe. Die Patienten ist Nichtraucherin mit einem guten allgemeinen Gesundheitszustand. Allerdings hatte sie bis dato seit mehreren Jahren keinerlei zahnärztliche Untersuchungen oder Behandlungen mehr wahrgenommen. Die Ausgangssituation zeigte eine erhebliche Verfärbung sämtlicher Zähne. Deutlich sichtbare Kavitäten im Frontzahnbereich (11 und 21) sowie sekundäre Kavitäten bei 22 MB beeinträchtigten das ästhetische Erscheinungsbild signifikant (Abb. 1 + 2).

Abb. 1 + 2: Ausgangssituation

Glücklicherweise war der Parodontalstatus zufriedenstellend.

Da die Patientin nicht bereit war, in eine kostenintensive Behandlung zu investieren, gingen wir Schritt für Schritt vor. Mit Hilfe des VITA-Farbschlüssels wurde die initiale Zahnfarbe A3 ermittelt. Auf Basis der bekannten klinischen Faktoren beleuchteten wir verschiedene Behandlungsoptionen detailliert. Final entschieden wir uns für einen umfassenden Ansatz, einschließlich professioneller Zahnaufhellung, endodontischer Versorgung, ästhetischen Kompositfüllungen und Kronen. Vor der Zahnaufhellung wurde eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt, um oberflächliche Verfärbungen, Ablagerungen und Kalzifikationen per Ultraschall-Scaler und Pulverstrahlgerät zu entfernen (Abb. 3).

Abb. 3: Nach der professionellen Zahnreinigung 

Die Frontzähne (11 und 21) mit den sichtbaren Füllungen wurden anschließend durch unseren Praxiszahnarzt endodontisch behandelt. Danach stand der Whitening-Behandlung mit individuellen Schienen und dem OpalescenceTM PF Zahnaufhellungsgel (16% Carbamidperoxid) von Ultradent Products nichts mehr im Wege. Da zusätzliche ästhetische Behandlungen notwendig waren, wurden die Zähne 35 – 45 des Unterkiefers sowie 15 – 12 und 22 – 25 des Oberkiefers aufgehellt. Zahn 16 fehlte. Mit der initialen Behandlung in unserer Praxis wurde bereits ein D2-Farbton erreicht. Ich wies die Patientin in das Handling des Aufhellungsgels und die Befüllung der Schienen ein. Anschließend konnte sie die Behandlung selbstständig zu Hause fortführen.

Nach fünf Tagen häuslicher Behandlung, mit je zwei Stunden Tragezeit, konnten wir während des Kontrolltermins in der Praxis eine Farbveränderung nach D2 feststellen (Abb. 4 – 6).

Abb. 4 – 6: Nach fünf Tagen Zahnaufhellung: Temporäre Kronen und erste Kontrolle in der Praxis

Abb. 4

Abb. 5

Abb. 6

Im Anschluss an eine kurze, urlaubsbedingte Unterbrechung setzte die Patientin die Whitening-Behandlung für weitere fünf Tage à zwei Stunden fort. Die zweite Kontrolle in der Praxis zeigte die brillante und äußerst natürliche Zahnfarbe B1 – sehr zur Zufriedenheit der Patientin (Abb. 7).

Abb. 7: Nach 10 Tagen Zahnaufhellung: Kontrolle in der Praxis

Im Anschluss wurden die provisorischen Kronen gesetzt. Bei dieser Gelegenheit haben wir zusätzliche Fotos gemacht, mit Hilfe derer der Zahntechniker die Kronen in der entsprechenden Farbe herstellen konnte. Die permanenten Kronen an 11 und 21, sowie die neue Kompositfüllung an 22 MB, wurden nach Beendigung der Zahnaufhellung eingesetzt (Abb. 8 + 9).

Abb. 8 + 9: Finale Ergebnisse: Permanente Kronen, neue Füllung, Zahnfarbe B1

Die finale Versorgung der Molaren fand im gleichen Monat statt.

Zur langfristigen Erhaltung der neuen Zahnfarbe empfahl ich der Patientin, gewissenhauft auf eine gute Zahnpflege zu achten und zwei Mal jährlich eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Auf färbende Lebensmittel und Getränke sollte im Anschluss an die Zahnaufhellung verzichtet werden. Bei Bedarf können kleine Touch-Ups zu einem späteren Zeitpunkt schnell und unkompliziert durchgeführt werden, beispielsweise mit Opalescence GoTM (6% Wasserstoffperoxid) in praktischen vorgefüllten UltraFitTM-Trays.

Das in diesem Fall realisierte Gesamtkonzept sorgte für überzeugende Resultate: Ein strahlend weißes Lächeln und ästhetisch ansprechende Ergebnisse bei überschaubarem monetärem Aufwand. Den Hauptgrund dafür bildet die Wahl eines professionellen Zahnaufhellungssystems, wie Opalescence PF. Nach der ersten Einführung in der Praxis können die Patienten die Behandlung ganz unkompliziert zu Hause durchführen, ohne teure Praxis- und Stuhlzeiten in Anspruch zu nehmen. Dabei ist die Wirkungsweise von Opalescence PF sehr sanft und effektiv.

Ich selbst arbeite seit 12 Jahren mit Opalescence PF. In unserer Praxis aber ist das Whitening-Gel schon sehr viel länger im Einsatz. Opalescence PF ist in zwei Konzentrationen erhältlich (10% und 16%). Die Handhabung ist sowohl für die Anwender, als auch für die Patienten sehr einfach und sicher. Die PF-Formel des Gels (Kaliumnitrat und Fluorid) gewährleistet eine schonende, aber gleichzeitig wirksame Behandlung. Neben Opalescence PF bietet die Opalescence-Produktfamilie zahlreiche Optionen für die kosmetische und medizinische Zahnaufhellung.

Unsere Erfahrungen mit Opalescence sind wirklich beeindruckend. Daher verwenden wir die Produkte sehr gerne. Unsere Patienten schätzen die Flexibilität und Effizienz des Systems und das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie haben immer die freie Wahl zwischen einer Behandlung mit individuellen Schienen oder einer Behandlung mit den praktischen, vorgefüllten UltraFit-Trays. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie glücklich und zufrieden unsere Patienten nach der Zahnaufhellung sind und wie sich ihr Leben durch das neu gewonnene, strahlend weiße Lächeln positiv verändern kann!

Anwender:

Christel Bruun-Eriksen

DH Tanja Falck


Über die Autorin

Tanja Falck arbeitet als Dentalhygienikerin in einer privaten Zahnarztpraxis im nördlichen Teil Norwegens. Ihr Schwerpunkt liegt auf Prophylaxebehandlungen, professioneller Zahnreinigung sowie der Prophylaxe von Parodontalerkrankungen. Darüber hinaus konzentriert sich Tanja Falck auf ganzheitliche Konzepte im Bereich der professionellen Zahnaufhellung.

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