„Ich hätte gerne so richtig weiße Zähne!“ – Ein Anwenderbericht von Dr. Clarissa Jänig

Diesen Satz höre ich sehr häufig als Zahnärztin, da in unserer Gesellschaft das strahlend weiße Lächeln sowohl bei Männern als auch bei Frauen, unabhängig vom Alter, eine zunehmend wichtigere Rolle spielt. Hollywood und die sozialen Medien vermitteln dieses Schönheitsideal, woraufhin immer mehr Patientinnen und Patienten den Wunsch nach strahlend weißen Zähnen äußern.

Als Zahnärztin bin ich diesem Patientenwunsch nachgekommen und habe geeignete Produkte in das Repertoire unserer Zahnarztpraxis aufgenommen. Die obersten Prioritäten bei der Zahnaufhellung bestehen für mich darin, die Patientensicherheit zu gewährleisten, den gewünschten Erfolg zu erzielen und sie zu einem bezahlbaren Preis anbieten zu können.

Gerade für den schmalen Geldbeutel bietet Opalescence GoTM Zahnaufhellung von Ultradent Products eine hervorragende Methode, um in kurzer Zeit ein optimales Aufhellungsergebnis zu erzielen. In vorgefertigten Schienen befinden sich die mit 6%igen Wasserstoffperoxidgel befüllten UltraFitTM Trays, die der Patient für 60-90 Minuten am Tag trägt.

Fig.1_Opalescence Go packaging_©Dr. JänigFür Patienten mit eher geraden Zahnbögen empfiehlt Dr. Jänig Opalescence GoTM Zahnaufhellung von Ultradent Products mit 6% Wasserstoffperoxid zur kosmetischen Zahnaufhellung.

Es handelt sich hierbei um kein individuell für den Patienten angefertigtes Schienensystem, sondern eine universell verwendbare Schiene, welche sich an die individuellen Zahnbogenformen der Patientinnen und Patienten anpasst. Sie reicht, abhängig von Breite und Form des Zahnbogens, in der Regel bis zum ersten Molaren.

Besonders aufgrund der vorgefertigten Trays kann ich als Zahnärztin die Zeit am Behandlungsstuhl verringern: Es wird weder Zeit für die Modellherstellung und das Tiefziehen der individuell anzufertigenden Schienen noch für das Einwirken des Produkts im Patientenmund benötigt. Nach der ersten Behandlung in der Praxis nimmt der Patient die Schienen mit nach Hause und trägt sie dort, z. B. vor dem Fernseher oder beim Lesen, 60-90 Minuten am Tag für meist 5 bis 10 Tage. Wie oft die Trays getragen werden müssen, kann von Patient zu Patient variieren, abhängig von der Ausgangszahnfarbe und Zahnstruktur.

Fig.2_Opalescence Go UltraFit tray_©Dr. JänigDas universelle Opalescence GoTM Zahnaufhellungs-Tray besteht aus zwei Komponenten: Das äußere Tray wird nach dem Einsetzen auf den Zahnbogen entfernt, das innere UltraFitTM Tray verbleibt im Mund und passt sich nach nur wenigen Minuten an den individuellen Zahnbogen an.

Die praktische Anwendung am Beispiel eines Patientenfalls

Der 28-jährige männliche Patient stellte sich zunächst für eine Routinekontrolle und professionelle Zahnreinigung in unserer Praxis vor. Bei der aktiven Ansprache während der Zahnreinigung, ob ihm seine Zahnfarbe gefalle, äußerte er unmittelbar den Wunsch nach „richtig hellen Zähnen“.

Wir besprachen zunächst die zwei Varianten der kosmetischen Zahnaufhellung, welche wir in unserer Praxis anbieten: Das individuelle Schienensystem mit dem OpalescenceTM PF Zahnaufhellungsgel und die universellen direkt einsatzbaren Trays von Opalescence GoTM Zahnaufhellung. Der Patient entschied sich vorrangig zum erstmaligen Ausprobieren und aus Kostengründen für die Opalescence GoTM Zahnaufhellungsvariante.

Idealerweise wurden bei ihm bereits durch die vorangehende Zahnreinigung äußerliche Verfärbungen und jeglicher Zahnstein entfernt, weshalb einer anschließenden Zahnaufhellung nichts mehr im Wege stand. Zudem hat der Patient eine nahezu ideal ausgeformte Zahnbogenform, so dass die vorgefertigten Schienen problemlos anwendbar sind. (Bei stark verschachtelten Zähnen bevorzuge ich das individuelle Schienensystem, um sicher zu gehen, dass auch die weiter hinten liegenden Zahnoberflächen ausreichend Kontakt mit dem Aufhellungsgel haben und auch bei diesen eine sichtbare Aufhellung stattfindet.)

In diesem Fall war der Patient anamnestisch unauffällig. Bei Patientinnen und Patienten sollte grundsätzlich folgendes beachtet werden: Bei weiblichen Patienten stellen Schwangerschaft und Stillzeit eine Kontraindikation für eine Zahnaufhellung dar. Daneben ist stets auf die Volljährigkeit der Patientin oder des Patienten zu achten, obgleich der Wunsch nicht selten von Jugendlichen an mich herangetragen wird. Zudem sollte die Zahnstruktur beachtet werden, ob freiliegende Zahnhälse existieren, welche mögliche Empfindlichkeiten begünstigen, oder Zahnersatz und Füllungen einen Austausch nach der Aufhellung erfordern, weil sie sonst optisch hervortreten würden. Grundsätzlich gilt eine gute Aufklärung als oberste Regel.

Die Bestimmung der Ausgangszahnfarbe ist vor jeder Zahnaufhellung obligatorisch. Häufig ist der Patientin bzw. dem Patienten der Effekt der Aufhellung nicht mehr deutlich vor Augen, weshalb eine fotografische Dokumentation hilfreich sein kann.

Bei unserem Patientenfall starteten wir mit der Zahnfarbe A3. Die Zähne wiesen durchweg einen Gelbstich auf, welcher im Vergleich zu Grautönen tendenziell einfacher aufzuhellen ist. Darüber hinaus besaß der Patient weder Füllungen noch Kronen im aufzuhellenden Bereich, so dass keine nachfolgenden Behandlungsmaßnahmen besprochen werden mussten. Falls ein Patient im Anschluss an eine Zahnaufhellung adhäsive Verfahren zum Austausch einer Restauration benötigt, sollte eine Wartezeit von etwa zwei Wochen angesetzt werden, um keine Schwächung des adhäsiven Verbunds zu riskieren.

Fig.3_Determination of tooth shade_©Dr. JänigDr. Jänig ermittelt vor der Behandlung die Zahnfarbe A3.

Wenn keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind, kann die Behandlung dank der gebrauchsfertigen, vorgefüllten Trays von Opalescence GoTM Zahnaufhellung sofort beginnen. Ich erklärte dem Patienten das Produkt und dessen Handhabung, die ziemlich einfach ist. Kurzgefasst: „Einsetzen – Ansaugen – äußeres Tray entfernen – Tragen“.

Die Trays sind einzeln verpackt und enthalten jeweils ein Tray für den Ober- und Unterkiefer. Wichtig ist dabei, dem Patienten kurz die amerikanische Beschriftungsweise zu erläutern, da die Trays mit „U“ für „upper“ (den Oberkiefer bezeichnend) und „L“ für „lower“ (den Unterkiefer bezeichnend) gekennzeichnet sind.

Fig.4_Opalescence Go single packaging_©Dr. JänigEinzeln verpackt mit je einem Tray für den Ober- und Unterkiefer.

Der Patient platziert nun das Tray für den Ober- bzw. Unterkiefer entsprechend im Mund. Es können stets beide Kiefer gleichzeitig aufgehellt werden.

Nun wird der Patient angewiesen, das Tray fest anzusaugen und dabei idealerweise einen „Kussmund“ zu formen – ein Festdrücken mit den Fingern ist in der Regel nicht notwendig. Das innenliegende UltraFitTM Tray saugt sich durch das Ansaugen am Zahnbogen fest. Daraufhin kann das äußere Tray entfernt werden. Nach 60 Minuten Tragezeit entfernt der Patient das UltraFit TM Tray und putzt sich mit einer Zahnbürste mögliche Reste des Aufhellungsgels von den Zahnoberflächen.

Schritt 1: Der Patient platziert das entsprechende Tray für Ober- und Unterkiefer im Mund.

Schritt 2: Durch Formen eines Kussmundes, saugt der Patient das Tray leicht an.

Fig.7_Fixation of tray_©Dr. Jänig

Schritt 3: Der Patient entfernt das äußere Tray, welches als Applikationshilfe dient.

Fig.8_Removement of outer tray_©Dr. Jänig

Schritt 4: Der Patient trägt das UltraFitTMTray 60 Minuten.

Fig.9_Wearing of tray_©Dr. Jänig

Schritt 5: Der Patient entfernt das Tray sowie mögliche Gelrückstände.

Fig.10_Removement of tray_©Dr. Jänig

Es kann hin und wieder dazu kommen, dass der Zahn nach der Anwendung zunächst fleckig und marmoriert erscheint. Dies liegt daran, dass das Gel aufgrund des zu gewährleistenden Abstandes zur Gingiva nicht jeden Teil des Zahnes berührt. Dies ist jedoch auch nicht erforderlich, da der Wirkstoff nach und nach in den Zahn einzieht und der Zahn nach spätestens 24 Stunden gleichmäßig aufgehellt ist.

Nach erfolgreicher Einweisung in die Handhabung von Opalescence GoTM Zahnaufhellung bekommt der Patient von mir zunächst sechs Blisterpackungen mit nach Hause und wird mit einem sechs Tage späteren Kontrolltermin entlassen. Mir ist es wichtig, dass die Zahnaufhellung unter zahnärztlicher Kontrolle bleibt und der Kontrolltermin unabdingbar ist, um die nötige Patientensicherheit bezüglich der Handhabung und des Umgangs mit dem Material zu gewährleisten. Falls der Patient in dieser Zeit merken sollte, dass Empfindlichkeiten auftreten, ist er angehalten, zwischen jeder Anwendung einen Tag Pause einzulegen. Der Kontrolltermin verschiebt sich in diesem Fall entsprechend nach hinten.

Fig.11_Dr. Jänig_©Dr. JänigDr. Jänig gibt dem Patienten zunächst sechs Einzelpackungen für Ober- und Unterkiefer für die Weiterbehandlung mit.

Nach sechs Tagen stellte sich der Patient wieder vor. Er war begeistert. Nach nur sechsmaligem Tragen ist ein großartiges Ergebnis erzielt: Seine Zähne „strahlten“ und er war sehr zufrieden. Er berichtet, dass die Handhabung einfach war und sich die Behandlung leicht in den Alltag integrieren ließ. Es traten keine Empfindlichkeiten auf und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zahnfarbe A1. Ich entlasse den zufriedenen Patienten!

Fig.3_Determination of tooth shade_©Dr. Jänig

Fig.13_Determination of tooth shade after the treatment(2)_©Dr. JänigNach 6 Behandlungstagen sind sowohl Behandler als auch Patient mit der Zahnfarbe A1 als Ergebnis mehr als zufrieden.

Wann eine Auffrischung des Ergebnisses ansteht, liegt nun in erster Linie in Patientenhand: Ernährung und Genussverhalten in Bezug auf Kaffee, Wein und Rauchen spielen die größte Rolle beim Erhalt der neu erzielten Zahnfarbe. Dank Produkten wie Opalescence GoTM Zahnaufhellung muss man jedoch nicht gänzlich auf Genussmittel wie diese verzichten, denn Auffrischungen sind einfach und bezahlbar.

Text/Bilder: © Dr. Clarissa Jänig


Über die Autorin

Fig.14_Dr. Clarissa Jänig

Dr. Clarissa Jänig ist seit 2012 praktizierende Zahnärztin in der Zahnarztpraxis Rodenkirchen in Köln. Seit 2015 ist ihr zusätzlicher Tätigkeitsschwerpunkt die Kieferorthopädie. In 2019  promovierte Sie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zum Thema „Befestigung von CAD-CAM gefertigten Restaurationen“.

 

Dr. Clarissa Jänig, Zahnärztin aus Köln


 

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